Veröffentlichung der neuen Version der Föderalen IT-Architekturrichtlinie (V1.9) und ihre Anforderungen und Auswirkungen auf FIM

Mit der neuen Föderalen IT-Architekturrichtlinie V1.9 wird die Anwendung von FIM für die Modellierung von Verwaltungsleistungen zur Pflicht. Was bisher nur Empfehlung war, ist ab dem 1. Oktober 2025 für alle neuen Vorhaben verbindlich. Welche Fristen gelten, welche MUSS-Kriterien zu erfüllen sind und was das konkret für FIM bedeutet.

Regellos digitalisiert? Warum FIM ohne Standards zur Sackgasse wird

FIM standardisiert Leistungen, Prozesse und Datenfelder – aber bei den Regeln herrscht Wildwuchs. Freitextregeln sind fehleranfällig, nicht maschinenlesbar und führen zu Interpretationsspielräumen zwischen Fachlichkeit und Technik. Warum eine einheitliche Regelsprache überfällig ist und wie sie aussehen könnte.

XFDO-Initiative: Eine neue Dimension derVerwaltungsdigitalisierung

Deutsche Verwaltungsformulare basieren auf bewährten XML-Strukturen – internationale Systeme setzen zunehmend auf FAIR Digital Objects mit persistenten Identifikatoren. XFDO schließt diese Lücke: Ein Transformationsframework, das bestehende FIM-Datenfelder und BOB-Elemente semantisch aufwertet und international interoperabel macht – ohne bestehende Arbeitsweisen aufzugeben.

Folgen des OZG 2.0 für Länder und Kommunen

Mit dem OZG 2.0 wird die FIM-Methodik auf Bundesebene verbindlicher – und das hat Folgen für Länder und Kommunen. Was ändert sich durch die Neufassung des § 3 EGovG, warum betrifft das auch die kommunale Ebene und welche Handlungsoptionen gibt es?

Barrierefreiheit und Digitalisierung: Wie passt daszusammen?

Barrierefreiheit ist kein optionales Feature – sie ist gesetzliche Anforderung und Voraussetzung dafür, dass Verwaltungsdigitalisierung alle Bürgerinnen und Bürger erreicht. Was bedeutet das konkret für digitale Angebote, welche Normen gelten und wo setzen wir das Thema in unserer Arbeit um?